Dieser englischsprachige Artikel der InformationWeek vergleicht Windows Vista mit MacOS X.
Wie der Autor in der Einleitung anmerkt, ist es prinzipiell sehr schwierig, zwei solch komplexe Bestien zu vergleichen.
Der Artikel ist aber trotzdem lesenswert, da sich der Autor nicht mit technischen Vergleichen aufhält oder versucht, alle Stichworte aus dem Marketing-Apparat koste es was es wolle im Artikel unterzubringen.
Der Artikel kümmert sich schlicht und einfach, darum wie sehr beide Systeme den Nutzer im Alltagsbetrieb beschäftigen (oder auch in Ruhe lassen).
Mein Bauchgefühl, dass Vista nicht mal ansatzweise mit MacOs X aufschließen konnte hat sich jedenfalls bestätigt. Der Laden (Microsoft) muss zur Erleuchtung wohl oder Übel pleite gehen (ja, wirklich). Vista läuft jedenfalls in eine benutzerfeindliche Richtung. Die zahlende Nutzer werden irgendwann mit besten Deutsch gesagt “mit den Füßen abstimmen”. Nach 6 Jahren Entwicklungszeit und einem real verfügbaren und erfolgreichen MacOs und zahlenreichen Linuxen die mit Garantie noch ergonomischer werden: Vista wird und ist eine Qual.
Ich bin in den 10 Monaten auf dem Mac nun wirklich nicht zum Mac-Propheten geworden. Da gibt es genug von. Ich freue mich schlicht, dass ich eine Plattform gefunden habe auf der ich produktiver sein kann. Wer mir aus meinem Umfeld mit Fragen zu Vista kommt wird bei mir jedenfalls nur noch Beileid ernten.
Nochmal eine kurze Buchstabierung von dem Ausdruck oben:
“BENUTZER F E I N D L I C H”.
Wesentlich ist vielleicht nicht meine Meinung über den Lauf der Dinge, sondern eher was da passiert: Da ist eine Firma (Apple) die vorgemacht hat, wie man Dinge erschaffen kann dem Nutzer helfen, Aufgaben zu erledigen.
Nun kommt Microsoft – langjähriger und weiterhin bestehender Monopolist – mit einer neuen Version von Windows(Vista). Dieses neue Windows soll alle unsere Wünsche erfüllen. Nun kann man dieses Windows nach langen Jahren endlich greifen und was erfährt man? Wenn man sich vorher sturr und absolut stumpf auf das heilbringende Windows hat festnageln lassen, wird man Verbesserungen entdecken und sich mit den Neuheiten “beschäftigen”.
Wenn man nun aber Linux und MacOS kennt, bleibt einfach nur noch die Frage: Wie hoch ist der Elfenbeinturm auf dem Microsoft sitzt? Linux hat vorgemacht, wie man ein modernes, effizientes Betriebssystem baut, Apple hat mit MacOS vorgemacht wie man eine Benutezroberfläche besser machen kann. Microsoft hat es komplizerter gemacht und beschäftigt den Nutzer mit der Technik anstatt die Technik für den Nutzer arbeiten zu lassen.
Bei Apple kann man wirklich eine Passion feststellen, Dinge besser zu machen und dem Nutzer zu helfen. Die Passion bei Microsoft, scheint – wenn überhaupt eine vorhanden ist – Geld verdienen und Besitzstandswarung zu sein.
Wie auch immer: Mir ein Mac und dem der es nötig hat Windows Vista.