Lass mich in Ruhe Betriebssystem

Posted by Ansgar Berhorn on Januar 11, 2007

Dieser englischsprachige Artikel der InformationWeek vergleicht Windows Vista mit MacOS X.

Wie der Autor in der Einleitung anmerkt, ist es prinzipiell sehr schwierig, zwei solch komplexe Bestien zu vergleichen.

Der Artikel ist aber trotzdem lesenswert, da sich der Autor nicht mit technischen Vergleichen aufhält oder versucht, alle Stichworte aus dem Marketing-Apparat koste es was es wolle im Artikel unterzubringen.

Der Artikel kümmert sich schlicht und einfach, darum wie sehr beide Systeme den Nutzer im Alltagsbetrieb beschäftigen (oder auch in Ruhe lassen).

Mein Bauchgefühl, dass Vista nicht mal ansatzweise mit MacOs X aufschließen konnte hat sich jedenfalls bestätigt. Der Laden (Microsoft) muss zur Erleuchtung wohl oder Übel pleite gehen (ja, wirklich). Vista läuft jedenfalls in eine benutzerfeindliche Richtung. Die zahlende Nutzer werden irgendwann mit besten Deutsch gesagt “mit den Füßen abstimmen”. Nach 6 Jahren Entwicklungszeit und einem real verfügbaren und erfolgreichen MacOs und zahlenreichen Linuxen die mit Garantie noch ergonomischer werden: Vista wird und ist eine Qual.

Ich bin in den 10 Monaten auf dem Mac nun wirklich nicht zum Mac-Propheten geworden. Da gibt es genug von. Ich freue mich schlicht, dass ich eine Plattform gefunden habe auf der ich produktiver sein kann. Wer mir aus meinem Umfeld mit Fragen zu Vista kommt wird bei mir jedenfalls nur noch Beileid ernten.

Nochmal eine kurze Buchstabierung von dem Ausdruck oben:

“BENUTZER F E I N D L I C H”.

Wesentlich ist vielleicht nicht meine Meinung über den Lauf der Dinge, sondern eher was da passiert: Da ist eine Firma (Apple) die vorgemacht hat, wie man Dinge erschaffen kann dem Nutzer helfen, Aufgaben zu erledigen.

Nun kommt Microsoft – langjähriger und weiterhin bestehender Monopolist – mit einer neuen Version von Windows(Vista). Dieses neue Windows soll alle unsere Wünsche erfüllen. Nun kann man dieses Windows nach langen Jahren endlich greifen und was erfährt man? Wenn man sich vorher sturr und absolut stumpf auf das heilbringende Windows hat festnageln lassen, wird man Verbesserungen entdecken und sich mit den Neuheiten “beschäftigen”.

Wenn man nun aber Linux und MacOS kennt, bleibt einfach nur noch die Frage: Wie hoch ist der Elfenbeinturm auf dem Microsoft sitzt? Linux hat vorgemacht, wie man ein modernes, effizientes Betriebssystem baut, Apple hat mit MacOS vorgemacht wie man eine Benutezroberfläche besser machen kann. Microsoft hat es komplizerter gemacht und beschäftigt den Nutzer mit der Technik anstatt die Technik für den Nutzer arbeiten zu lassen.

Bei Apple kann man wirklich eine Passion feststellen, Dinge besser zu machen und dem Nutzer zu helfen. Die Passion bei Microsoft, scheint – wenn überhaupt eine vorhanden ist – Geld verdienen und Besitzstandswarung zu sein.

Wie auch immer: Mir ein Mac und dem der es nötig hat Windows Vista.

Telekom: Die machen das

Posted by Ansgar Berhorn on Januar 09, 2007

Zur Zeit ist auf dem Telefon-/DSL-Markt mal wieder Preise neu ausrichten angesagt. Arcor und Co. dürfen nun auch die Festgrundgebühr der Telekom in Eigenregie in Rechnung stellen. Das schafft Raum für geschicktes Marketing.

Wenn man sich nun bei den Anbietern umschaut kommt man irgendwann auch zur Telekom. Man ist noch in Hochstimmung, weil man weiß: Es wird günstiger und man bekommt mehr Leistung. Da überwindet man auch die rosa-verstaltete Webseite, registriert die endlosen Fußnoten und schafft es auch bei der Telekom nach einigen Klicks bis zum DSL-Verfügbarkeitscheck. Und bei der Überprüfung erhält man dann dieses Bonbon:

Vielen Dank für Ihr Interesse an T-DSL. Die endgültige Bestätigung, ob T-DSL an Ihrem Telefonanschluss verfügbar ist, bedarf noch abschließender Messungen unseres Technik-Services. Diese Messungen sind für Sie selbstverständlich kostenfrei, können jedoch erst nach Ihrer Bestellung durchgeführt werden. Wir freuen uns auf Ihren Auftrag!

Respekt. Die Telekom weiß also noch gar nicht, ob sie mich als Kunden begrüßen möchte. Die freuen sich nur ganz toll über mein Interesse. Die Konkurrenz hat mir gerade verkündet: “Alle klar, wir regeln das alles für Sie, wir wissen nur noch nicht ganz, wie schnell der DSL-Anschluss wirklich wird.” Und die Telekom will nicht verkaufen, hat dafür aber ganz tolle Techniker.

Unsere Vermittlungsstelle im schönen Herzebrock ist seit grauer Urzeit (1999 oder 2000?) DSL-fähig, die Fritzbox im Keller verrät mir, das unsere Leitung wirklich gute Werte hat, aber die Telekom will nochmal nachmessen. Da bleibt mir die Sprache weg.

Was man beim Studium in den USA erreicht hat

Posted by Ansgar Berhorn on Januar 05, 2007

Eine gute Fundstelle zum Thema “GPA” (Grade Point Average) ist folgende Seite: http://usa.fh-hannover.de/prakhelp.htm der FH Hannover.
Der GPA ist die Durchschnittsnote, die am Ende des Studiums in den USA zur Abschlussnote wird.

Die Seite gibt Hinweise, wie man die Unterschiede kommunizieren kann und verlinkt dieses PDF-Dokument, das die Informationen kurz und übersichtlich zusammenfasst.